4. Juni 2026 „Megmaradás-Verbleiben“ ein Buch von Irén Rab, 2025.
„Der Vertrag von Trianon ist die unglücklichste und sinnloseste Tat, die je von verantwortlichen internationalen Staatsmännern begangen wurde. „- sagte Lord Thoma Legh Newton anlässlich der Ratifikation des Trianon Vertrags im britischen Parlament.
Im März 1921 debattierte das britische Parlament anlässlich dessen Ratifizierung über den Vertrag von Trianon. Der konservative Lord Thomas Legh Newton, Mitglied des House of Lords, sprach sich wiederholt für Ungarn aus. Auszüge aus seinen Reden: „Ungarn hat sich nie einen Krieg gewünscht und hatte sicherlich nicht die Absicht, in einen Krieg mit Großbritannien zu ziehen, aber der militärische Einfl uss Österreichs war stärker. István Tisza war gegen den Krieg und tat alles Erdenkliche, um eine Kriegserklärung zu verhindern.
Im Jahr 1910 hatte Ungarn eine Fläche von 125.609 Quadratmeilen und eine Bevölkerung von 22 Millionen. Betrachten wir die wirtschaftlichen Verluste Ungarns!
Aufgrund des Friedensvertrags verlor Ungarn 57 % seines kultivierten Ackerlandes, 65 % seiner Rinder, 70 % seiner Schafe, 56 % seiner Pferde und 85 % seiner Wälder, alle seine Salzbergwerke, 65 % seiner Eisenbahnen, einschließlich der wichtigsten Eisenbahnknotenpunkte, und zu allem Überfluss verlor es auch noch seine Wasserwege, von denen der Wohlstand des Landes fast vollständig abhängt.
Es ist daher nicht übertrieben zu sagen, dass das Land wirtschaftlich nicht überlebensfähig zu sein scheint. Das Schlimmste aber ist, dass etwa dreieinhalb Millionen Ungarn und etwa eineinhalb Millionen deutschsprachige Ungarn wie Tiere von einem Land ins andere zugeschlagen werden.
Was ist die Sünde der Ungarn? Ihre Sünde ist, dass sie gegen uns gekämpft haben. Das ist absolut wahr. Aber die Tschechoslowaken, die Jugoslawen und die anderen Völker, die wir heute als Freunde und Brüder begrüßen, haben auch gegen uns gekämpft. Während wir diese Völker als Freunde und Brüder begrüßen, behandeln wir die Ungarn, die auf die gleiche Weise gekämpft haben, als unseren grausamsten Feind. Aber auch, wenn sie Verbrechen begangen haben sollen, sind sie denn dafür nicht hart genug bestraft worden?
Das Volk hat vier Monate lang unter dem Bolschewismus gelitten, und obwohl wir das nicht direkt miterlebt haben und darüber keine unmittelbaren Erfahrungen besitzen, können wir uns vorstellen, was das bedeutet haben muss. Dazu kommt noch die rumänische Besatzung, unter der sie zu leiden hatten. Vor einigen Wochen habe ich auf die große Grausamkeit hingewiesen, mit der die Rumänen Ungarn heimgesucht haben.
Britische Beamte in Ungarn haben den von den Rumänen verursachten Schaden auf über einhundert Millionen Pfund geschätzt…
Das Schicksal dieses unglücklichen Volkes wird durch die Tatsache, dass es von einem Ring feindlicher Staaten umgeben ist, noch unerträglicher. Ungarn befindet sich in der Tat in der Situation eines nach einem Schlaganfall auf dem Bauch liegenden Mannes, der ständig von seinen Verwandten und Freunden getreten und gekniff en wird. Hinzu kommt eine ganze Reihe von Härten, die es in seiner unglücklichen Lage zu ertragen hat.
So muss es zum Beispiel sehr feindselige Angriffe der britischen und der französischen Presse erdulden.
Jede Ungerechtigkeit ist mit schwerwiegenden Risiken behaftet. Die Ungarn sind ein sehr selbstbewusstes Volk, sie haben ein ausgeprägtes Nationalgefühl und sie sind Patrioten, und ich glaube nicht, dass sie etwas, das sie als ungerecht empfinden, einfach hinnehmen werden. Der Vertrag von Trianon ist die unglücklichste und sinnloseste Tat, die je von verantwortlichen internationalen Staatsmännern begangen wurde.
Ich möchte Sie noch einmal daran erinnern, wie sehr Ungarn gelitten hat! Die Ungarn haben nicht nur zwei Drittel ihres Territoriums und ihrer Bevölkerung verloren, sondern auch den größten Teil ihrer Rohstoff quellen. Sie haben eine lange bolschewistische Ära durchlitten, welche die größte Katastrophe ist, die ein Land erleiden kann. Sie haben eine lange und ebenso rücksichtslose rumänische Besatzung erlebt, die sie zweifellos mehr gekostet hat als die deutsche Besatzung die Belgier.
Ich muss auf die extreme Feindseligkeit der ehemaligen kriegführenden Staaten gegenüber diesem unglücklichen Land hinweisen.
Mehrere unserer Feinde haben in England Freunde gefunden, die sich auf ihre Seite gestellt haben. So gibt es in unserem Land nicht wenige, die auf eine Revision des Friedens von Sèvres zugunsten der Türkei drängen. Auch die Bulgaren haben viele Freunde, Österreich gegenüber mangelt es nicht an Wohlwollen in England, und es finden sich immer Leute, welche die Rechte der Deutschen verteidigen. Es ist wirklich seltsam, dass wir – während alle ehemaligen Feindesländer nicht nur im britischen Parlament, sondern auch in der Presse Verteidiger und Freunde haben – kein Wort zugunsten unseres unschuldigsten Feindes, Ungarn, gehört haben. Dass Ungarn keine Freunde hat, ist ausschließlich auf die Propaganda zurückzuführen, die gegen Ungarn betrieben wurde.
Die prominentesten und einflussreichsten Teile der Presse führen einen ständigen Kreuzzug gegen dieses unglückliche Land, während ein anderer Teil nie eine Entschuldigung findet.
Der dritte Teil ist die liberale Presse. Diese Presse wird jedoch keine mildernden Umstände finden, um die unglücklichen Ungarn zu verteidigen, denn die Ungarn haben erklärt, dass sie monarchische Institutionen den republikanischen vorziehen. Was schließlich das Beispiel der britischen Arbeiter betrifft, so sind sie so weit gegangen, einen internationalen Boykott gegen ein fast schon bankrottes Land zu propagieren.
Dieser Friedensvertrag hat uns vor ein fait accompli gestellt. Daran können wir nichts mehr ändern, obwohl ich glaube, wenn unser Land gewusst hätte, was in Paris geschieht … hätten wir verhindern können, dass solche Friedensbedingungen vereinbart werden.
Auf jeden Fall hätte Ungarn mehr Respekt und Sympathie verdient. Dieses Land ist eines der ältesten Königreiche in Europa, viel älter als die gerade wie Pilze aus dem Boden schießenden Staaten. Ungarn ist eines der wirklich alten Königreiche Europas. Es ist ein Land, das von einem selbstbewussten und freiheitsliebenden Volk bewohnt wird. Seit Jahrhunderten spielt es eine wichtige Rolle in der Weltgeschichte. […] Von allen Ländern, mit denen wir Krieg geführt haben, hat keines die englischen Bürger so gut und so liebevoll behandelt wie Ungarn.
Ich habe keine Bedenken, was das Schicksal Ungarns angeht. Denn
die Größe eines Landes liegt in der Seele seines Volkes, und die Seele des ungarischen Volkes ist nicht gebrochen.
Diese Maßnahmen, die im Friedensvertrag als große Ungerechtigkeiten enthalten sind, werden sie ständig schmerzen, und das Land wird von einem Gefühl des Schmerzes und der Verzweifl ung erfüllt sein, das nur auf die erste Gelegenheit wartet, die durch den Friedensvertrag verursachten Ungerechtigkeiten zu beseitigen. Kann jemand glauben, dass die im Friedensvertrag enthaltenen Vereinbarungen dauerhaften Frieden bringen werden? Vielmehr werden sie die Saat für einen zukünftigen Krieg legen, und das zu einem Zeitpunkt, an dem die ganze Welt sich am sehnlichsten den Frieden wünscht …“
Auszug aus dem zweisprachigen Buch „Megmaradás – Verbleiben“ . (Hrsg. Irén Rab) (Originalquelle: József Vecseklőy: Nemzetgyilkossági kísérlet: Trianon. Lakitelek, 1993.)
Deutsche Übersetzung von Dr. Andrea Martin
MAGYARUL:
AHOGY AZ ANGOLOK LÁTTÁK
Az angol parlament 1921 márciusában a ratifikálással kapcsolatban tárgyalta a trianoni békeszerződést. A konzervatív Lord Thomas Legh Newton, a Lordok Házának tagja többször kiállt Magyarország védelmében. Részletek a felszólalásaiból: „Magyarország sohasem kívánta a háborút, és minden bizonnyal esze ágában sem volt háborút kezdeni Nagy-Britanniával, de az osztrák katonai befolyás erősebb volt nála. Tisza István a háború ellen volt, és minden elképzelhetőt megtett, hogy megakadályozza a hadüzenetet.
Magyarország területe 1910-ben 125 609 négyzetmérföld, lakossága pedig 22 millió volt. Nézzük meg Magyarország gazdasági veszteségeit! A békeszerződés szerint Magyarország elvesztette művelhető földterületének 57 százalékát, szarvasmarha-állományának 65 százalékát, birkaállományának 70 százalékát, lóállományának 56 százalékát és erdeinek 85 százalékát, minden sóbányáját, vasútvonalainak 65 százalékát, beleértve a legfontosabb vasúti csomópontokat, és mindezek betetőzéséül elvesztette vízi útjait, amelyektől az ország jóléte csaknem teljes egészében függ. Ezért túlzás nélkül mondhatjuk, úgy tűnik, hogy az ország gazdaságilag képtelen lesz fennmaradni. De mindenekfelett a legsúlyosabb rendelkezés, hogy körülbelül három és fél millió magyart és körülbelül másfél millió németül beszélő magyart csatolnak át egyik országból a másikhoz, mintha állatok lennének.
Mi a magyarság bűne? Bűne az, hogy ellenünk harcolt. Ez teljesen igaz. De a csehszlovákok, a jugoszlávok és a többi népek, akiket most barátokként és testvérként üdvözölünk,ugyancsak ellenünk harcoltak. Míg ezeket a népeket mint barátokat és testvéreket köszöntjük, addig a magyarokkal, akik ugyanolyan módon harcoltak, úgy bánunk, mint a legkegyetlenebb ellenségünkkel. De – feltéve, hogy bűnt követtek el – nem bűnhődtek már elég súlyosan ezért? A nép négy hónapon át szenvedett a bolsevizmustól, s bár arról nekünk nincsenek közvetlen tapasztalataink, elképzelhetjük, hogy ez mit jelenthetett. Ehhez járul még, hogy végigszenvedték a román megszállást. Néhány héttel ezelőtt felhívtam a figyelmet arra a nagyfokú kegyetlenségre, amellyel a románok Magyarországot sújtották. Magyarországi brit tisztségviselők a románok által okozott károkat százmillió fontnál többre becsülték…
E szerencsétlen népnek a sorsát még tűrhetetlenebbé teszi az a körülmény, hogy ellenséges államok gyűrűjétől van körülvéve. Magyarország valóban olyan helyzetben van, mint a gutaütött, akit hozzátartozói és társai állandóan rugdosnak, csipkednek. Ehhez járul még a megpróbáltatások egész sorozata, amelyet szerencsétlen helyzetében el kell szenvednie. Így például mind a brit, mind a franciaországi sajtótól el kell viselnie a vele szembeni igen ellenséges támadásokat.
Minden igazságtalanság súlyos kockázattal jár. A magyar nagyon önérzetes nép, erős
nemzeti és hazafi as érzésük van, és nem hiszem, hogy bármibe is könnyen belenyugodnék, amit igazságtalannak tart. A trianoni békeszerződés a legszerencsétlenebb és legértelmetlenebb cselekedet, amit felelős nemzetközi államférfiak valaha elkövettek.
Emlékezetükbe óhajtanám idézni még egyszer, mennyit szenvedett Magyarország! A magyarok nemcsak területüknek és népességüknek kétharmadát vesztették el, hanem nyersanyagforrásaik legnagyobb részét! Átszenvedtek egy hosszú, bolsevista korszakot, ami a legnagyobb csapás, ami egy országot csak érhet. Átéltek egy hosszabb, és éppoly könyörtelen román megszállást, ami kétségtelenül többe került nekik, mint a belgáknak a német megszállás. Rá kell mutatnom, hogy milyen rendkívül ellenséges érzéssel viseltetnek a volt hadviselő államok e szerencsétlen országgal szemben. Több ellenségünk barátokat talált Angliában, akik melléjük álltak. Így elég sokan vannak országunkban is, akik sürgetik Törökország javára a sèvres-i béke revízióját. A bolgároknak is sok barátjuk van, Ausztriának sem hiányoznak angliai jóakaróik, és mindig akadnak emberek, akik a németek jogait védik. Igazán különös, hogy míg az összes volt ellenséges országnak vannak védelmezői és barátai nemcsak a brit parlamentben, hanem a sajtóban is, addig egy szót sem hallottunk a legártatlanabb ellenségünk, Magyarország érdekében.
Hogy Magyarországnak nincsen barátja, azt teljesen annak a propagandának tulajdonítom, amelyet ellene indítottak. A sajtó legjelentősebb és legbefolyásosabb része kitartó hadjáratot folytat e szerencsétlen ország ellen,
másik része pedig sohasem talál mentséget. A harmadik rész a liberális sajtó. Ez a sajtó azonban nem fog semmilyen enyhítő körülményt találni a szerencsétlen magyarok védelmére, mivel a magyarok kinyilvánították, hogy a monarchikus intézményeket jobban szeretik, mint a köztársaságiakat. Végül, ami a brit munkások példáját illeti, azok odáig mentek, hogy izgattak a félig csődbe jutott és tönkrement ország nemzetközi bojkottja érdekében.
Ez a békeszerződés fait accompli elé állított minket. Semmit sem változtathatunk már rajta, pedig azt hiszem, hogy ha hazánkban tudták volna, hogy mit csinálnak Párizsban, akkor megakadályozhattuk volna, hogy ilyen békefeltételek szülessenek.
Magyarország mindenesetre több megbecsülést és rokonszenvet érdemelt volna. Ez az ország egyike Európa legrégibb királyságainak, sokkal régibb, mint a gomba módra szaporodó államok.
Magyarország egyike Európa valóban ősi királyságainak. Az országot önérzetes és szabadságszerető nép lakja. A világtörténelemben nagy szerepet játszott évszázadokon át. (…) Mindazon országok közül, amelyekkel harcban állottunk, egyetlenegy sem bánt olyan jól és szeretettel az angol állampolgárokkal, mint Magyarország.
Nem esem kétségbe Magyarország sorsa miatt. Elvégre egy ország nagysága népének lelkében rejlik, és a magyar nép lelke nincs megtörve. Ezek a békeszerződésbe felvett intézkedések, mint nagy igazságtalanságok, állandóan fájni fognak nekik, bántó érzés és elkeseredettség fog uralkodni rajtuk, amely csak az első lehetőséget várja, hogy a békeszerződés által okozott igazságtalanságokat megszüntesse. Elhiheti-e valaki, hogy azok a megállapodások, melyek a békeszerződésben foglaltatnak, állandó békét fognak teremteni? Sőt, inkább a jövőháború csíráit hintik el éppen akkor, amikor a béke volna az egész világ leghőbb vágya…
Részlet a MEGMARADÁS – VERBLEIBEN c. kétnyelvű kötetből, szerk. Rab Irén, 2025.
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