6. November 2026, von József Komlóssy
József Komlóssy, damals Student in Sopron, fand 1956 in Kanada Zuflucht. Seit 1992 war er bei der Parlamentarischen Versammlung des Europarats in Straßburg als Lobbyist für den Schutz der nationalern Minderheiten tätig. Hier ist seine Gedenkrede zu lesen, die er am 4. November 2026 in Ritzing anlässlich des 70. Jahrestags des Freiheitskampfes von 1956 gehalten hat.
EXZELLENZEN, meine Damen und Herren, Freunde und Kollegen,
Ich betrachte diese Veranstaltung in RITZING ALS EINE ART „THANKS GIVING DAY“.
Zu allererst möchte ich Ihnen allen, den Veranstaltern sowie jenen Gästen, die unsere Einladung angenommen haben, meinen verbindlichen Dank aussprechen. Für jemanden wie mich, der die Tage unseres Volksaufstands von 1956 nicht nur miterlebt, sondern auf seine Weise auch daran mitgewirkt hat, ist es schwierig, darüber ohne Emotion zu sprechen.
„Von den Karpaten bis zur unteren Donau, / ein grimmiges Geheul, ein wilder Sturm. Mit zerzaustem Haar und blutiger Stirn / steht der UNGAR inmitten des Sturms! Wäre ich nicht als UNGAR geboren, / ich stünde dennoch an der Seite dieser Nation – denn sie ist die verlassenste von allen auf dieser Erde.“ (Sándor Petőfi: LEBEN oder TOD?)
Oder waren wir doch nicht so verlassen? Nein. Wir sind 1956 nicht vollkommen verlassen gewesen. Einige Völker innerhalb wie außerhalb Europas haben uns auf unterschiedliche Art und Weise Hilfe geleistet. Vor allem in Österreich. Von Beginn des Aufstandes an war ich selbst bis zur letzten Minute dabei. Was für mich unter anderem unvergesslich bleibt und mich bis heute berührt, geschah in Eisenstadt. Ein kleiner Lastwagen mußte an einer Straßenkreuzung anhalten, weil die Ampel auf Rot war. Ein Mann fragte den auf der Ladefläche sitzenden Jungen: „Wohin fahrt ihr mit den vielen Kleidungsstücken, die ihr geladen habt“? „Nach Ungarn“, antwortete dieser, „es ist Hilfe für die FREIHEITSKÄMPFER.“ Daraufhin zog der Mann seinen Übermantel aus und warf ihn auf den Lastwagen!
In Budapest habe ich, Gott sei’s gedankt, sämtliche Maschinengewehr-Salven überlebt. Heute, meine Damen und Herren, fühle ich mich verpflichtet, einiges von dem damals in Budapest Erlebten zu erwähnen. An einer Straßenecke stand ein Waschkorb, worin Papiergeld lag. Darüber die Aufschrift: „Für die Familien, die bereits Gefallene zu beklagen haben“. Eine alte Frau ging zum Korb, legte eine 100-Note hinein und nahm einen 50er-Schein heraus. 50 Forint war alles, was sie geben konnte. Im zertrümmerten Schaufenster eines Tabakgeschäfts saß ein Junge mit einem alten Gewehr. Ein Mann ging vorbei, nahm eine Schachtel Zigaretten an sich und warf den Gegenwert in Forint hinein. In einem zertrümmerten Schaufenster eines Juweliergeschäfts saß ein Junge mit Gewehr. Niemand hat etwas entfernt oder gestohlen.
Auch daran sei erinnert: Dass zwischen den Polen und den Ungarn seit über tausend Jahren eine besondere Brüderlichkeit herrscht, wie es auch Sándor Petöfi in seinem Gedicht „Armee von Siebenbürgen“ anführt („Zwei Nationen sind in uns vereint, Und was für Nationen! die polnische und die ungarische!“), ist bekannt. In ihren Sprachen gibt es ein gleichbedeutendes Sprichwort, das sich reimt: „Pole und Ungar — zwei Brüder, im Kampf und beim Trinken.„
Das Sprichwort drückt die jahrhundertealte, tiefe Verbundenheit und historische Freundschaft zwischen den beiden Nationen aus. Es bedeutet, dass Polen und Ungarn sowohl in Zeiten des Krieges („beim Säbel“), als auch beim Feiern („beim Glas Wein“) wie Brüder zusammenstehen.
Damals, 1956, war es nicht möglich, dass die polnische Hand über die Karpaten hinweg die ungarische Hand ergriff. Polnische Freiwillige – Studenten der Universität Krakau – wurden am Grenzübertritt gehindert. Dennoch gaben Zehntausende Polen ihr eigenes Blut für die ungarischen Freiheitskämpfer und ließen es per Flugzeug zum Flughafen Ferihegy bringen für die Verwundeten in Budapest. Die polnische Bevölkerung sammelte in großem Umfang Hilfsgüter und Geld für die kämpfenden Ungarn. Und es fanden Solidaritätskundgebungen für die Ungarn statt: In Warschau zogen Tausende Menschen zur ungarischen Botschaft, um ihre Unterstützung für die ungarische Nation auszudrücken. Und jeder Pole, der in jenen Tagen im Oktober und November als Austauschstudent in Ungarn war, stand an unserer Seite! Nach ihrer Rückkehr nach Polen kam keiner von ihnen zu Schaden. Das wollen und werden wir ebenfalls nie vergessen.
Es war leichter Schneefall, als wir, mein Freund Sándor und ich, in der Morgendämmerung mit unserem legendären Csepel-Lastwagen – aus Budapest kommend, in Sopron eintrafen. Wir konnten nicht ahnen, was in Budapest kurz nach unserer Abfahrt passierte. Es war der 4. November 1956. In Sopron versammelten sich kurz nach unserer Rückkehr einige Dutzend Studenten hinter dem Chemie-Gebäude. Wir standen in Reih und Glied. Der uns befehligende Berufsoffizier sagte: „Ich brauche Freiwillige, die mit dem Militärlastkraftwagen zum Esterházy-Schloss nach Fertőd fahren, um Munition aus dem dortigen Depot zu holen. Wir zwei, Sandor und ich traten hervor. In Fertőd waren wir gerade dabei, den Laster zu beladen, als die ebenfalls bereits dort eingetroffenen Russen sofort mit Maschinengewehren auf uns zu schießen begannen. Wir legten uns zwischen den Munitionskisten flach, die Kugeln flogen über unsere Köpfe. Schutzengel hielten ihre Flügel über uns.
Als wir mit dem nur halb beladenen Lkw in Sopron zurück waren, hatten die Russen unsere in Kopháza nahe Sopron errichteten Panzersperren bereits überrumpelt. Am „Hotel Löver“ sammelte sich ein Teil unserer Mannschaft. Jemand rief: ALLES VERLOREN, wir müssen nach Österreich flüchten. So sind wir Richtung Muck aufgebrochen.
Wo die Waldstrasse begann, stand eine Panzerhaubitze. Laut Erinnerungen meiner Kameraden sei ich hinaufgeklettert und habe folgendes ausgerufen: „Wir gehen jetzt nicht nach Österreich, um dort ein schönes gutes Leben zu finden. Nein, wir gehen über die Grenze, um in Österreich Freunde zu finden, uns mit neuen Waffen auszurüsten und zurückzukehren, damit wir gegen unsere Unterdrücker weiterkämpfen können.” Seitdem sind viele Jahre verflossen, sind sieben Jahrzehnte vergangen. Und einige der Damaligen sind tatsächlich nach Ungarn zurückgekehrt, nicht mit echten Waffen, sondern mit spiritueller Beute um unserem ursprünglichen Heimatland und unserer Alma Mater zu dienen
Damals sind wir nach einigen Stunden Nachtmarsch in RITZING (Récény)eingetroffen. Im Dorf war offenbar ein Winzerfest. So liebenswürdig und herzlich sind wir empfangen worden, daß es sich in meine Seele eingebrannt hat. Niemals in den siebzig vergangenen Jahren habe ich dies vergessen. Daher empfinde ich es als meine Pflicht, im Namen aller damals gekommenen Ungarn den heutigen Ritzingern meine tiefe Dankbarkeit auszusprechen. Darüber hinaus der gesamten Bevölkerung des Burgenlandes, ja Österreichs und allen Österreichern. Das Motto unserer Ritzinger Veranstaltung verpflichtet uns alle: GEMEINSAM zur FREIHEIT.
Was enorm wichtig ist: Wir Jungen waren damals bereit, unser Leben zu geben – NICHT FÜR EIN BESSERES LEBEN! Nein, FÜR UNSERE FREIHEIT!
Meiner Damen und Herren, erlauben Sie es mir, dass ich jetzt in meiner Erinnerung ein Büchlein weiterblättere!
Die größte Mehrheit von uns Sopronern hat – glücklicherweise – bei Wolfgangsee im Ferienhort Unterkunft erhalten. Unter uns – dank der jahrhundert-alten, aus Selmecbánya / Schemnitz geerbten Traditionen – herrschte eine heute unglaubliche Kameradschaft. Nicht zuletzt dieses Zusammengehörigkeitsgefühl hat uns dazu verpflichtet,
unsere Sopronern Gruppe – trotz europaweiter Angebote – nicht zersplittern zu lassen.
Ein einziges Land auf unserer Erde ist Kanada gewesen, wo uns die Möglichkeit – Dank Mr. Pickergill – angeboten wurde, als Gruppe zusammenbleiben zu können und uns an der Universität British Columbia, UBC, als eigene FAKULTÄT zu etablieren.
Dafür möchte ich vor allem an Kálmán Roller und seine Mitstreiter meinen respektvollen Dank aussprechen. Ohne ihre weise, entschlossene politische Motivation hätte nicht einmal die Hälfte von unserer damaligen „Sopron Gruppe“ ein Universitäts-Diplom erwerben können!
Jedoch, wir Sopronern haben – gewiss – auch etwas für unsere zweite Heimat gemacht. Im Bereich der Forstwirtschaft haben wir mit unserem Wissen Einmaliges geleistet. Die Botschafterin von Kanada hat es 2004 in Budapest während eines Empfangs so gewürdigt: „In der Geschichte von Kanada hat keine Einwanderergruppe an Kanada so viel gegeben wie the Soproners.“ Wir haben nicht nur die kanadische Forstwirtschaft bereichert, sondern durch namhaft gewordene Professoren die Universitäten. Nicht nur das! Auch im Industriebereich haben einige von uns dank ihrer Leistungen sich bis zu den höchsten Stellen hinaufgearbeitet. Unter uns haben dreimal so viele einen Master Degree oder PhD erworben wie ihre in Kanada geborenen Kollegen.
Danke für Kanada, Danke für die Bevölkerung des Landes dafür, dass wir Soproner die Möglichkeit gegeben bekamen, dort uns vollkommen frei zu entfalten und in jeder Hinsicht eine zweite Heimat zu bekommen.
Deshalb sage ich jetzt: „Am 4. November soll neben der rot-weiß-grünen Fahne auch eine schwarze aufgehängt sein. Es gilt das Versprechen: Wenn Tyrannei herrscht, ist es Pflicht, dagegen aufzustehen. Du Ungar, Du Ungarin, sollst nie vergessen, daß seinerzeit jener flüchtige Augenblick der Freiheit erkauft wurde mit dem Blut der Jugend!“
Diejenigen – die damals – weggegangen sind, haben sich von der Heimat aber nicht getrennt!
In Kanada sind sie immer noch Ungarn geblieben. Die haben in der weiten Welt überzeugend gewirkt. Sie sind heute noch Soproner Studenten. Begrüßen Sie von Herzen die uralte Akademie Vivat, vivat, vivat !(Zitat von Domonkos Varga)
Gedenkrede von József Komlóssy am 4. November 2026 in Ritzing -Helenenschach (Österreich)
Komlóssy, damals Student in Sopron, fand 1956 in Kanada Zuflucht. 1992-2020 war er bei der Parlamentarischen Versammlung des Europarats als Lobbyist im Bereich des Schutzes nationaler Minderheiten tätig.
MAGYARUL:
EXCELLENCIÁS URAK, Hölgyeim és Uraim, Barátaim és Kollégáim,
Ezt a ritzingi rendezvényt egyfajta „HÁLAADÁS NAPJAKÉNT“ élem meg. Annak, aki mint én, nem csak átélte 1956-os népfelkelésünk napjait, hanem a maga módján részt is vett benne, nehéz érzelem nélkül beszélni róla.
„Kárpátoktól le az Al-Dunáig,
Egy bősz üvöltés, egy vad zivatar!
Széttépett zászló s leborult nemzet,
Közepette a magyar! […]
Ha nem születtem volna magyarnak,
E néphez állanék ezennel én,
Mert elhagyott, mert a legelhagyottabb
Minden népek közt a föld kerekén.” (Petőfi Sándor: ÉLET vagy HALÁL?)
Vagy mégsem voltunk annyira elhagyatva? Nem. 1956-ban nem voltunk teljesen magunkra hagyva. Néhány nép Európán belül és kívül is különböző módon segített rajtunk. Főleg Ausztriában.
A felkelés kezdetétől az utolsó percig én magam is ott voltam. Ami számomra többek között felejthetetlen marad és mindmáig megérint, az Kismartonban történt. Egy kis teherautónak meg kellett állnia egy útkereszteződésben, mert piros volt a lámpa. Egy férfi megkérdezte a platón ülő fiút: „Hová viszitek azt a sok ruhát, ami fel van pakolva?“ „Magyarországra“ – válaszolta – „segély a SZABADSÁGHARCOSOKNAK.“ Erre a férfi levette a kabátját és feldobta a teherautóra!
Hölgyeim és Uraim, ma kötelességemnek érzem, hogy az akkoriban Budapesten átéltekből néhányat megemlítsek. Budapesten, hála Istennek, túléltem az összes géppisztolysorozatot. Egy utcasarkon állt egy szennyeskosár, benne papírpénz. Fölötte a felirat: „Azon családoknak, akiknek már halottjuk van“. Egy idős asszony odament a kosárhoz, beletett egy 100-as bankjegyet, és kivett egy 50-est. 50 forint volt minden, amit adni tudott. Egy szétlőtt trafik kirakatában egy fiú ült egy régi puskával. Egy férfi arra ment, elvett egy doboz cigarettát és bedobta az árát forintban. Egy szétlőtt ékszerüzlet kirakatában egy fiú ült puskával. Senki nem vett el, nem lopott el semmit.
Köztudott, hogy több mint ezer éve különleges testvériség létezik a lengyelek és a magyarok között, amint azt Petőfi Sándor is megemlíti az „Erdélyi hadsereg” című költeményében („Két nemzet egyesül bennünk, és micsoda nemzetek azok! A lengyel és a magyar!”). A két nyelvben van egy azonos jelentésű, rímelő közmondás:
Lengyelül: „Polak, Węgier, dwa bratanki, i do szabli, i do szklanki.”
Magyarul: „Lengyel, magyar – két jó barát, együtt harcol, s issza borát.”
A közmondás a két nemzet évszázados mély összetartozását és történelmi barátságát fejezi ki. Azt jelenti, hogy a lengyelek és a magyarok a háború idején („a kardnál“), és az ünnepléskor („a borospohárnál“) is testvérként állnak együtt.
Akkor, 1956-ban nem volt lehetséges, hogy a lengyel kéz a Kárpátokon át megfogja a magyar kezet. A lengyel önkénteseket – a krakkói egyetem hallgatóit – megakadályozták a határ átlépésében. Mégis lengyelek tízezrei adták saját vérüket a magyar szabadságharcosoknak, és repülőgéppel Ferihegyre hozatták a sebesülteknek Budapestre. A lengyel lakosság nagy mennyiségű segélyt és pénzt gyűjtött a harcoló magyaroknak. És szolidaritási tüntetések voltak a magyarokért: Varsóban emberek ezrei vonultak a magyar nagykövetséghez, hogy kifejezzék támogatásukat a magyar nemzet iránt. És minden lengyel, aki azokban az októberi és novemberi napokban cserediákként Magyarországon volt, mellettünk állt! Miután visszatértek Lengyelországba, egyiküknek sem esett bántódása. Ezt sem akarjuk és fogjuk soha elfelejteni.
Enyhe havazás volt, amikor barátommal, Sándorral hajnalban a legendás Csepel teherautónkkal – Budapestről jövet – Sopronba érkeztünk. Nem sejthettük, mi történt Budapesten röviddel az elindulásunk után. 1956. november 4-e volt.
Sopronban nem sokkal visszatérésünk után néhány tucat diák gyűlt össze a kémia épület mögött. Sorban álltunk. A minket vezénylő hivatásos tiszt azt mondta: „Önkénteseket kérek, akik a katonai teherautóval elmennek a fertődi Esterházy-kastélyba, hogy lőszert hozzanak az ottani raktárból. Mi ketten, Sándor és én kiléptünk. Fertődön éppen a teherautót pakoltuk, amikor az oda már szintén megérkezett oroszok azonnal géppisztolyokkal kezdtek ránk lőni. Hasra vágódtunk a lőszeresládák közé, a golyók a fejünk felett repültek. Őrangyalok tartották fölénk szárnyukat. Amikor a félig megpakolt teherautóval visszaértünk Sopronba, az oroszok Kópháza közelében, Sopron mellett épített harckocsiakadályainkat már lerohanták. A Hotel Lövérnél gyűlt össze csapatunk egy része.
Valaki kiáltotta: MINDEN ELVESZETT, Ausztriába kell menekülnünk. Így indultunk el Muck felé.
Ahol az erdei út kezdődött, egy páncéltarack állt. Bajtársaim emlékei szerint felmásztam rá és a következőket kiáltottam: „Mi most nem azért megyünk Ausztriába, hogy ott egy szép, jó életet találjunk. Nem, azért megyünk át a határon, hogy Ausztriában barátokat találjunk, új fegyverekkel szerelkezzünk fel és visszatérjünk, hogy tovább harcoljunk elnyomóink ellen.“
Azóta sok év telt el, hét évtized múlt el. És néhányan az akkoriak közül valóban visszatértek Magyarországra, nem igazi fegyverekkel, hanem szellemi zsákmánnyal, hogy szolgálják eredeti hazánkat és Alma Materünket.
Akkor néhány órás éjszakai menetelés után érkeztünk meg Récénybe (Ritzing). A faluban nyilván szüreti mulatság volt. Olyan kedvesen és szívélyesen fogadtak minket, hogy az beleégett a lelkembe. Soha, az elmúlt hetven évben nem felejtettem el.
Ezért kötelességemnek érzem, hogy az akkor érkezett összes magyar nevében mély hálámat fejezzem ki a mai ritzingieknek. Ezen túlmenően Burgenland teljes lakosságának, sőt Ausztriának és minden osztráknak.
Ritzingi rendezvényünk mottója mindannyiunkat kötelez: KÖZÖSEN a SZABADSÁGÉRT. Ami rendkívül fontos: Mi, fiatalok akkor készek voltunk életünket adni – NEM EGY JOBB ÉLETÉRT! NEM, HANEM A SZABADSÁGUNKÉRT!
Hölgyeim és Uraim, engedjék meg, hogy emlékeim könyvében most egy lappal tovább lapozzak!
Többségünk, soproniak – szerencsére – a Wolfgangsee melletti üdülőtáborban kapott szállást. Köztünk – a Selmecbányáról örökölt évszázados hagyományoknak köszönhetően – ma már hihetetlen bajtársiasság uralkodott. Nem utolsósorban ez az összetartozás-érzés kötelezett minket arra, hogy soproni csoportunkat – az egész Európából érkező ajánlatok ellenére – ne hagyjuk szétszóródni. Egyetlen ország volt a földön, Kanada, ahol lehetőséget kaptunk – Mr. Pickergillnek köszönhetően –, hogy csoportként együtt maradhassunk és a British Columbia Egyetemen, az UBC-n, mint önálló FAKULTÁS telepedjünk le.
Ezért szeretném elsősorban Roller Kálmánnak és harcostársainak tiszteletteljes köszönetemet kifejezni. Az ő bölcs, határozott politikai kiállásuk nélkül az akkori „soproni csoportunk“ fele sem szerezhetett volna egyetemi diplomát!
Mi, soproniak azonban – bizonyára – tettünk is valamit második hazánkért. Az erdőgazdálkodás területén tudásunkkal egyedülállót alkottunk. Kanada nagykövet asszonya 2004-ben Budapesten egy fogadáson így méltatta:
„Kanada történelmében egyetlen bevándorló csoport sem adott annyit Kanadának, mint a soproniak.“
Nemcsak a kanadai erdőgazdálkodást gazdagítottuk, hanem az egyetemeket is neves professzoraink révén. Nemcsak azt! Az ipar területén is néhányan közülünk teljesítményüknek köszönhetően a legmagasabb pozíciókig küzdötték fel magukat. Közülünk háromszor annyian szereztek mester- vagy doktori fokozatot, mint kanadai születésű kollégáik. Köszönöm Kanadának, köszönöm az ország lakosságának, hogy mi, soproniak megkaptuk a lehetőséget, hogy ott teljesen szabadon kibontakozhassunk és minden tekintetben második hazára leljünk.
Ezért mondom most: „November 4-én a piros-fehér-zöld zászló mellett egy feketét is ki kell függeszteni. Érvényes az ígéret: Ha zsarnokság van, kötelesség felkelni ellene. Te magyar, soha ne feledd, hogy a szabadság ama futó pillanatát egykor az ifjúság vérével vásárolták meg!“
Azok – akik akkor – elmentek, nem szakadtak el a hazától! Kanadában is magyarok maradtak. A nagyvilágban meggyőzően bizonyítottak. Ma is soproni diákok. Köszöntsék szívből az ősi Akadémiát: Vivat, Vivat, Vivat! (Varga Domonkos)
Bildquelle: Ritzing-Helenenschacht. Ritzing war auch eine Aufnahmeeinrichtung für die DDR- Flüchtlingen im Jahr 1989.