Was gab es im Juli in Ungarn? – ein Monatsbrief

6. August, 2026 Deutsch-ungarisches Institut für Europäische Zusammenarbeit 

„Monatsbrief Ungarn“, dieser deutschsprachige Newsletter des Deutsch-ungarischen Institutes fasst die wichtigsten öffentlichen Themen und Geschehnisse in Ungarn aus dem Vormonat, jetzt von Juli 2026 zusammen. Die aktuellen Nachrichten de Monats.
  • Aufgrund des rekordniedrigen Wasserstands der Donau könnte die Stromerzeugung in der Anlage beim AKW Paks vollständig eingestellt werden. Derzeit läuft die letzte Turbine sicher. Seit der Inbetriebnahme des Kernkraftwerks im Jahr 1982 musste die Produktion noch nie vollständig eingestellt werden, doch nach Angaben der Fachleute ist man auf die außergewöhnliche Situation vorbereitet. https://magyarnemetintezet.hu/rovid-hir/atomkraftwerk-kurz-vor-vollstandiger-abschaltung
  • Der ungarische Öl- und Gaskonzern MOL geht juristisch gegen den ungarischen Staat vor. Das Unternehmen fordert die Rückzahlung von insgesamt 126 Milliarden Forint im Zusammenhang mit der seit 2023 erhobenen CO₂-Quotensteuer. Der EuGH kam zu dem Schluss, dass die ungarische CO₂-Quotensteuer nicht mit dem EU-Recht vereinbar ist. Das EuGH-Urteil könnte den ungarischen Staat insgesamt rund 424 Milliarden Forint kosten. Ansprüche machen jedoch auch weitere Unternehmen wie O&GD, Horizont Energia und Nitrogénművek geltend. https://magyarnemetintezet.hu/rovid-hir/mol-zieht-wegen-co2-steuer-vor-gericht-126-milliarden-forint-im-streit

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