„Wir sind Ungarn, keine Idioten!“

Bildquelle: HAZ.de

27. August 2021

Auszug aus der Pressekonferenz von Ungarns Außenminister Péter Szijjártó über die Aufnahme von Afghanen

Ungarn wird nur Afghanen aufnehmen, die in den ungarischen Truppen gedient haben. Die ungarische Armee hat eine geschlossene Liste von Afghanen, die ihre Kameraden waren und deren Leben in Gefahr sein könnte, und wir beschlossen, sie und ihre Familien mitzunehmen. Was die anderen Afghanen betrifft, werden wir keine Umverteilung von Flüchtlingen akzeptieren, Ungarn wird sich nicht an einem Verteilungsmechanismus beteiligen.

Als die NATO die Notwendigkeit eines Rückzugs aus Afghanistan erklärte, stellten der ungarische Außenminister, Péter Szijjártó und mehrere andere Außenminister die Frage:

1) Es müssen alle Anstrengungen unternommen werden, um sicherzustellen, dass Afghanistan nach dem Abzug nicht zu einem Rückzugsgebiet für Terroristen wird.

2) Es muss alles unternommen werden, um eine neue Welle der Massenmigration nach Europa zu verhindern.

Man muss nur einen Blick auf die Weltkarte werfen, um zu verstehen, was passieren wird.

Niemand und kein Land in der Lage sein wird, diese Welle aufzuhalten.

Von der Türkei ist es nur ein Schritt zum Balkan. Und von dort aus einen Schritt nach Kroatien und Ungarn. Die Erinnerung an 2015 ist noch frisch, und es ist wichtig, sich daran zu erinnern, wer diese Zeit, diesen Druck durch die Massen illegaler Migranten, miterlebt hat. Denn

einige Länder inspirierten, ermutigten, begünstigten diese Massen, nach Europa zu marschieren.

Ungarns Standpunkt hat sich nie geändert: Die Wellen müssen gestoppt werden, die Ankunft von Afghanen muss verhindert werden. Aus diesem Grund werden wir uns weder an einer Quote noch an einer obligatorischen oder freiwilligen Aufnahme beteiligen, wir werden nur denen helfen, die uns geholfen haben, und die Sache ist erledigt. Das haben wir immer deutlich gemacht.

Was die Verteidigung der EU-Grenzen betrifft:

Wer erinnert sich noch an die Reaktionen der europäischen Länder, der EU, als Ungarn 2015 seine Grenzzäune gebaut hat, um die Illegalen zu stoppen?

Es gibt einen Grund, warum sich niemand mehr daran erinnert. Das liegt daran, dass heute überall Zäune aufgestellt werden. Polen, Litauen, Griechenland… alle halten es für die richtige Entscheidung.

Wir erwarten nicht, dass die Bürokraten in Brüssel oder die Minister der Nachbarländer, die noch im Amt sind, sich daran erinnern, denn das ist Politik. Aber sie könnten sich dafür entschuldigen, dass sie die Ungarn als unanständig und entwürdigend bezeichnen. Wir können keine Worte der Entschuldigung erwarten, aber Fakten sind Fakten.

Wenn Brüssel im Jahr 2015 nicht in erster Linie damit beschäftigt gewesen wäre, die ungarische Regierung für den Bau dieses Zauns zu schikanieren und zu verleumden, sondern sich bereit erklärt hätte, gemeinsam mit uns das Notwendige zu tun, um die Wellen illegaler Migranten zu stoppen, hätten wir heute nicht solche Probleme.

Brüssel hat seine Haltung von 2015 gegenüber Ungarn vergessen, aber leider nicht die verbindlichen Quoten für die Verteilung illegaler Einwanderer. Sie wurden gerade in „Migrationspakt“ oder „Dynamische Migrantenverteilung“ umbenannt…

Aber wir sind Ungarn, keine Idioten, wir verstehen, was hinter dieser grammatikalischen Bravourleistung steckt, die Dinge nicht beim Namen zu nennen.

Obligatorische Neuansiedlungsquoten stehen weiterhin auf der Tagesordnung der EU.

Denken wir nur an die Masse der illegalen Einwanderer, die hier landen wollen. Es geht nicht nur um afghanische Migranten. Hinzu kommen alle außereuropäischen Konfliktregionen, die gesamte Subsahara-Region. Aus all diesen Gebieten brechen sie in großer Zahl auf und tragen zu den Wellen bei, die über uns hereinbrechen werden.

Und zu allem Überfluss will Brüssel auch noch Quoten einführen!

Wie groß wird der Druck an den ungarischen Grenzen sein?

Wir Ungarn sprechen deutlich. Der Zaun steht, wir werden unsere Grenzen verteidigen, niemand wird illegal einreisen können.

Quelle: Youtube, übernommen von unserem Partner in Europäischen Medienkooperation „Unser Mitteleuropa“

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