Unfaire Angriffe auf den ungarischen Fußball: FIFA-Strafe gegen Ungarn

24. September, 2021. Presseerklärung des Ungarischen Sportjournalistenverbandes

Der Vorsitz des Verbandes der Ungarischen Sportjournalisten fühlt sich verpflichtet, seine Bestürzung und Empörung über die ungerechten und unfairen Angriffe auf die ungarische Fußballnationalmannschaft, die ungarischen Fans und Ungarn zum Ausdruck zu bringen. Wir sind zutiefst enttäuscht, dass nach den jüngsten ausverkauften, sicheren und fairen Spielen in Budapest

nach dem Europäischen Fußballverband (UEFA) nun auch der Internationale Fußballverband (FIFA) dem internationalen politischen Druck nachgegeben und schwere Sanktionen gegen den Ungarischen Fußballverband verhängt hat,

die in keiner Weise durch die angeblichen oder tatsächlichen Unregelmäßigkeiten gerechtfertigt sind, die vor Ort nicht oder kaum spürbar waren, wie von den Anklägern dargestellt.

Die Medienkampagne in der britischen Presse vor und nach dem ungarisch-englischen Spiel in Budapest war unverständlich. Vor dem Spiel wurden die ungarischen Fans als Rassisten gebrandmarkt, und nach dem Spiel wurde dies unerbittlich fortgesetzt, ohne dass es ernsthafte Beweise gab. Nicht eine einzige Schlagzeile und Mainstream-Meldung suggerierte, behauptete, ganz Ungarn sei rassistisch, was nichts mit der Realität zu tun hat und nach der massenhaften und erschreckenden Entfesselung von Rassismus in England nach dem EM-Finale ein ungeheurer Zynismus ist.

Eine Welle der Gewalt in London, die von der ganzen Welt ungläubig beobachtet wurde, und eine Reihe von Unzulänglichkeiten bei der Organisation des Ereignisses, Unregelmäßigkeiten, die aus sicherheitstechnischer und epidemiologischer Sicht sehr besorgniserregend sind, Tausende von Beschimpfungen, rassistische Äußerungen, Ausbuhen der Hymne des Gegners – all das war beim Finale der Europameisterschaft zwischen Italien und England zu beobachten, Die UEFA hat bisher keine Sanktionen gegen England verhängt, dessen Premierminister sogar dem beispiellosen und ungerechtfertigten Druck der Medien nachgegeben hat und, anstatt die Tausenden von englischen Fans zu bestrafen, die von den sozialen Medien verbannt wurden, von der FIFA verlangt hat, exemplarisch gegen den ungarischen Verband vorzugehen.

Wir machen uns keine Illusionen, wir wissen, dass unsere Stimme diejenigen nicht erreichen wird, die jetzt alle denken, dass bei den Spielen in Budapest eine schreckliche, rassistische Atmosphäre herrscht.

Nach dem Spiel zwischen Ungarn und Portugal sagte selbst Christiano Ronaldo,

dass er sich wünschte, jedes Spiel würde vor vollem Haus in einer solchen Atmosphäre ausgetragen, wie in Budapest, aber es gab keine rassistischen Äußerungen von französischen oder englischen Fans oder Mitarbeitern, die nach dem Spiel interviewt wurden.

Es war enttäuschend, die völlig voreingenommenen Sätze der BBC zu sehen und zu lesen, die einst der weltweite Maßstab für Objektivität war, oder die extrem hasserfüllte Schlagzeile in iSport, die

ganz Ungarn als rassistisch brandmarkte: England gegen Rassisten 4:0.

Wir verurteilen und weisen diese Verleumdungskampagne gegen unser Land zurück und bitten darum, dass niemand vorbehaltlos glaubt, was die internationalen Mainstream-Medien über Ungarn verbreiten und behaupten. Glauben Sie lieber Ihren eigenen Augen und denen der Touristen, Fußballfans und Gäste, die in letzter Zeit Ungarn besucht und die Gastfreundschaft der nicht im Geringsten rassistischen Ungarn genossen haben.

Es gibt ein altes Sprichwort, das auf diese äußerst absurde und ungerechte Situation zutrifft: Eine Eule sagt zu einem Spatz, dass er einen großen Kopf hat. Oder: Ein Esel schimpft den andern Langohr!

Der Autor ist der Vorsitz des Verbands der Ungarischen Sportjournalisten

Der ungarische Hymne vor dem Spiel: https://www.youtube.com/watch?v=-a7xNZFRcgE

Magyarul: https://www.nemzetisport.hu/magyar_valogatott/fifa-kozlemenyben-tiltakozik-a-sportujsagirok-szovetsege-a-buntetes-miatt-2851275

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