Ein Leuchtfeuer der Freiheit – CPAC-Hungary 2026

„Sie rauben den Nationen ihre Seele“24. März Budapester Zeitung von Rainer Ackermann

Die Conservative Political Action Conference (CPAC) ist ein Klassentreffen europäischer und amerikanischer Patrioten. Konservative Spitzenpolitiker und Kommentatoren haben sich am vergangenen Wochenende in Budapest zur „CPAC-Hungary 2026“ die Klinge in die Hand gegeben.

Die CPAC in Budapest steht ganz im Zeichen des ungarischen Wahlkampfs. Die prominenten Gastredner – von Trump bis Milei – loben Regierungschef Orbán. Aus dem deutschsprachigen Raum waren Alice Weidel und Herbert Kickl. Mit Videobotschaften meldeten sich US-Präsident Donald Trump, Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu und der tschechische Premier Andrej Babis zu Wort.

Sie rauben den Nationen ihre Seele

„Die CPAC Hungary ist ein Leuchtfeuer der Freiheit, das hell über Europa strahlt und die Hoffnung in den Herzen von Millionen Menschen wieder entfacht“, sagte Alice Weidel, die Co-Vorsitzende der AfD. Europa stehe am Scheideweg, Krieg und Gewalt bedrohen den alten Kontinent wie die apokalyptischen Reiter. Der souveräne demokratische Nationalstaat bilde den alleinigen Rahmen, um die westlichen Werte wie Gedanken-, Meinungs- und Pressefreiheit, Selbstbestimmungsrecht, Familie sowie Respekt für Privateigentum und den freien Wettbewerb aufblühen zu lassen.

Deutsche kennen ebenso wie Ungarn den Preis der Freiheit, weshalb es die Deutschen den Ungarn nie vergessen werden, dass sie in der ersten Reihe mitkämpften, als es darum ging, die Ketten der kommunistischen Diktatur abzuschütteln.

„Wir Deutschen werden niemals vergessen, was wir der ungarischen Nation verdanken“,

versprach Weidel. Heute würden Freiheit und Selbstbestimmung erneut angegriffen, aber nicht von außen, sondern von innen, unter der teuflischen Maske der guten Absichten.

Die EU-Führung überschwemme die Mitgliedstaaten mit illegalen Einwanderern und raube den europäischen Nationen ihre Seele, während sie diese mit Kriminalität, Terrorismus und islamistischem Extremismus übersät.

Globalistische Eliten in Brüssel und in allzu vielen europäischen Hauptstädten schüren apokalyptische Panik wegen des sogenannten menschengemachten Klimawandels und nutzen dies als perfekten Vorwand, um die Industrie zu strangulieren, die Energiesicherheit zu zerstören, ganze Bevölkerungen in die Armut zu treiben und eine neosozialistische Planwirtschaft durchzusetzen, die ihre eigene Macht enorm vergrößert. „Sie häufen Schulden auf, schicken unzählige Milliarden an eines der korruptesten Regimes der Welt – die Ukraine – und verlängern damit einen Krieg, der nicht der unsere ist.“

Die Meinungsfreiheit steht unter Dauerbeschuss, Parteien, die sich den Interessen der eigenen Nation verschreiben, werden verfolgt. Sie schrecken nicht einmal davor zurück, sich in nationale Wahlen einzumischen und zu versuchen, den freien Willen der Bürger zu manipulieren, weil sie fürchten, dass das Volk frei entscheiden könnte. „Wir können uns glücklich schätzen, dass wir in diesem entscheidenden Kampf Schulter an Schulter mit freiheitsliebenden Patrioten aus so vielen Nationen und mit einem unerschütterlichen Verfechter der Freiheit wie Viktor Orbán stehen“, schloss Weidel.

Nicht vor dem linken Ungeist kapitulieren!

Für ein Europa der Vaterländer plädierte FPÖ-Chef Herbert Kickl.Für Abermillionen Menschen auf diesem Kontinent ist Ungarn mit Viktor Orban längst ein Leuchtfeuer geworden. Ein Leuchtfeuer der Souveränität, ein Leuchtfeuer der Sicherheit, des Mutes und der Tapferkeit und ein Leuchtfeuer der Entschlossenheit, das eigene Land nicht preiszugeben, sondern mit voller Leidenschaft für seine Selbstbestimmung zu kämpfen.“ An diesem Ungarn zerbreche die Brandung der zerstörerischen Wokeness, des gefährlichen Multikulturalismus und des alles zersetzenden Globalismus.

„Viele europäische Regierungen haben längst vor diesem linken Ungeist kapituliert, dienen sich diesem an und begehen damit den schlimmsten Verrat an den Interessen und Wünschen ihrer eigenen Bevölkerung“, meinte der Chef der stärksten politischen Kraft Österreichs und lobte Orbán dafür, sich gegen Zersetzung und Verfall zu stellen,

indem er genau das tue, „was die Bevölkerung von ihm erwartet, und nicht das, was sich die Globalisten wünschen“.

Denn Masseneinwanderung nach Europa folge keinem Naturgesetz, sondern sei die Umsetzung eines zerstörerischen Plans. Es sei der Versuch, den Europäern „die Seele aus dem Leib zu reißen“, aus „lebendigen Nationen eine tote Verwaltungszone“ zu machen. Die Aufgabe der Patrioten sei es, Europa gegen eine Politik zu verteidigen, die Europa von innen heraus zerstört. Es gehe darum, die Segel richtig zu setzen, indem Europa wieder lerne, seine Grenzen zu schützen. Zweitens müsse das Asylsystem auf seinen ursprünglichen Kern reduziert werden. Und drittens müsse Europa „endlich den Mut haben, seine eigene Kultur, seine eigenen Werte voller Stolz und voller Selbstbewusstsein hochzuhalten und zu verteidigen“, bekannte Kickl.

Grüße aus Übersee

Trump versicherte seinen Freund Viktor Orbán seiner uneingeschränkten und bedingungslosen Unterstützung und drückte seine Hoffnung aus, der Ministerpräsident möge mit großem Vorsprung wiedergewählt werden.

„Er ist ein starker Führer seiner Nation, einer, der es der ganzen Welt zeigt, wie man seine Grenzen, seine Kultur, Souveränität und Werte schützt.“

Der US-Präsident hob die „ausgezeichnete“ Arbeit hervor, die Ungarn im Grenzschutz geleistet habe. Das erspare dem Land Probleme wie Ausländerkriminalität, mit denen andere Staaten schwer zu kämpfen haben. Mit Blick auf das starke Bündnis zwischen den USA und Ungarn erklärte Trump, diese beiden Nationen werden den Weg zeigen für einen Westen, der endlich wieder seine eigenen Bürger schützt und den heranwachsenden Generationen eine bessere Zukunft verspricht. Bemerkenswert war seine Erklärung, Ungarn in Energiebelangen Beistand zu gewähren.

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