23. Februar 2026 von László Radovits
Der russisch-ukrainische Krieg wird für die überlebenden Soldaten über mehrere Generationen nicht zu Ende gehen. Kein unterzeichneter Waffenstillstand oder Friedensvertrag wird das Leben der seelisch und/oder körperlich invalide Soldatengenerationen verbessern, und beide Länder werden mit riesigen, menschlichen Problemen konfrontiert.
Dieses Phänomen ist nicht neu. Die zu erwartenden, kriegsbedingen und später auftretenden psychologischen Auswirkungen des seit dem Zweiten Weltkrieg stattfindenden, größten europäischen Konflikts können wir aus einer früheren Analyse der amerikanischen Armee am gründlichsten ermessen.
Die amerikanische Armee kategorisierte nach dem Zweiten Weltkrieg die verschiedenen Stadien der Psyche von den am Schlachtfeld teilnehmenden Soldaten. Demnach lässt sich Folgendes sagen:
Das erste Stadium ist das Akzeptanz oder die Abfindung mit dem Schicksal
In dieser Periode erkennen die frisch in den Kampf eingesetzten Soldaten, dass die Regeln, die ihnen in ihrem zivilen Leben die Richtung zeigten, die sie während ihrer Ausbildung erlernt hatten, auf dem Schlachtfeld ihre Gültigkeit verlieren. Das gehört notwendigerweise zu dem Leben auf dem Schlachtfeld. Dann akzeptieren sie, dass der Tod ein Teil des täglichen Lebens im Kampf ist, und zu diesem Zeitpunkt erkennen sie das erste Mal, wie wenig das menschliche Leben auf dem Schlachtfeld zählt. Die Rekruten erlebten das alle, und die allermeisten waren nicht in der Lage, diese heftige, gefühlsmäßige Reaktion in Worten auszudrücken, nämlich was sie alle durchgemacht hatten, als sie von den Manövern und aus der sicheren und geregelten Welt der Armee auf dem Schlachtfeld in eine ganz neue und eine große Anpassungsfähigkeit erfordernde Situation gekommen waren. Für den Soldaten bedeutet das ‚das Ende der Kindheit‘, als die naiven und idealistischen Vorstellungen von dem Kampf das erste Mal mit der Wirklichkeit kollidieren. Sie sind die Soldaten, bei denen die Armee nicht in der Lage war, sie auf die bei dem Kampf zu erwartende psychologische Belastung vorzubereiten. Viele zerbrechen bereits in dieser Phase daran.
Das zweite Stadium ist die Phase der Verkrustung
Die kämpfenden Soldaten gewöhnen sich jetzt an den Anblick der unvermeindlichen Verluste, an die Verwundeten, an den Lärm, der mit dem Kampf einhergeht. Eigentlich werden sie jetzt zu verwendbaren Frontsoldaten für die Armee, sie können selbst schwere Entscheidungen ohne Gewissensbisse fällen. Egal, ob die Rede von der Ermordung eines Gefangenen oder eines bewaffneten, feindlichen Soldaten ist, ob es um die Zurücklassung verwundeter Kameraden geht, oder um eine andere schwere, tief moralische Entscheidung. Die Soldaten haben in dieser Phase bereits gelernt, was es zu ihrem Überleben an der Front notwendig ist, und was die gesellschaftlichen und rechtlichen Regeln sind, deren Nichtbeachtung ihr Leben um Größenordnungen erleichtert und ihnen beim Überleben hilft.
Das dritte Stadium ist die Phase der Verrohung
Auf dieser Stufe beginnen die Soldaten mit dem Verlassen der moralischen, kulturellen und anderen Vorgaben. Diese Phase ist die, wenn die Soldaten auch ohne Not, ausschließlich aus Gewohnheit bereit sind zu morden. In der Phase der Verrohung sind die Soldaten vorbereitet und fähig, in allen Belangen ihre Aufgaben zu erledigen, was aus der Sicht der Armee sehr wünschenswert erscheint, obwohl dieses Stadium gleichzeitig sehr gefährlich ist. In diesem Zustand haben die Soldaten die moralischen und gesellschaftlichen Normen und Grundprinzipien verlassen, sie geraten immer mehr in den Zustand der Selbststeuerung.
Das vierte, das letzte Stadium ist die Brutalität oder die Phase der Grausamkeit
In dieser Zeit wird der Soldat mental labil, seine Taten erfolgen in zugespitzter Lage unberechenbar, was sowohl für sich selbst, als auch für die Truppe gemeingefährlich werden kann. Die letzten Bremsklötze der moralischen Grundsätze werden ausgeschaltet. Diese Soldaten werden nach allen Gesichtspunkten hemmungslos. In diesem mentalen Zustand sind sie für die Armee zur Ausführung ihrer Aufgaben nicht nur nicht zu gebrauchen, sondern sie können auch schwere seelische Verletzungen erleiden. Diesem Zustand geht in jedem Fall ein starker, gefühlsmäßiger Impuls, oder eine lang anhaltende physische oder psychische Belastung voran. Das Grundelement dieser Phase der Brutalität ist die Rache wegen eines vermeintlichen oder tatsächlichen Unrechtes. Diese Rache geht oft mit einer in Sadismus mündenden Grausamkeit einher. Dieser seelische Zustand kann meist mit einer Stressreaktion auf dem Schlachtfeld bei solchen Personen zusammengehen, die lange Zeit den intensiven Heimsuchungen in der Schlacht ausgesetzt waren. In den extremsten Fällen kann sich dieses Problem verfestigen und als Syndrom eines posttraumatischen Stresses auftreten. Die Symptome dieser Phänomene sind die Lustlosigkeit, die Erschöpfung, die verlangsamte Reaktionsfähigkeit, die Unfähigkeit Entscheidungen zu treffen, die Unbestimmtheit.
Während des Zweiten Weltkrieges entfernte man diese mental erschöpften, abgestumpften Soldaten mit der Begründung ‚Erschöpfung auf dem Schlachtfeld‘ oder ‚Granatendruck‘ oder mit ähnlichen Argumenten aus der Frontlinie, weil die körperlich und seelisch total erschöpften Soldaten im Kampf zu nichts zu gebrauchen waren.
Nun, diesen Menschen würden die anderen in der Kneipe sagen, dass sie nicht mehr trinken sollen, sie müssten diejenigen ertragen, die geschickt handelnd aus dem Westen heimkommen, die alles gut überstanden, gesund geblieben sind und anfangen, sich zu bereichern. Sie würden an ihren Arbeitplätzen von jemandem kommandiert werden, der gar nicht in die Nähe der Front geraten war. Und ich will es weiter gar nicht aufzählen. Da ist es aber noch nicht erwähnt, was die Frauen und Kinder in der Familie durch Gewalt erleiden, von den Scheidungen und von den Reaktionen darauf gar nicht zu sprechen.
Die „Integration“ der Veteranen aus dem russisch-afghanischen Krieg in das normale gesellschaftliche Leben verursachte schwerwiegende Probleme zwischen den „Zivilisten“ und den heimkehrenden Soldaten, sodass man gezwungen war, abgesonderte Siedlungen zu errichten. In Russland haben sie schon mit den Vorbereitungen angefangen, anhand der Erfahrungen aus dem Afghanistan-Feldzug die Angelegenheit der Veteranen in die Hand zu nehmen. Da ist das Problem durch die gewaltige Menschenmasse besonders groß. Bis jetzt waren etwa anderthalb Millionen auf irgendeiner Weise mit der Front in Berührung gekommen.
In der Ukraine sind eine Million Soldaten unter Waffen, aber nur etwa 40 Prozent davon kämpfen an der Front. Die anderen sind die im Hinterland lebenden, korrupten Schaffer, die Ordnung sichernden, Soldaten anwerbenden, gewalttätigen Personen, die jetzt noch davonkommen, aber mit der Beendigung des Krieges wird sie auch der Zorn der in den Kämpfen teilgenommenen Soldaten treffen. Neben anderen Problemen wird die Ukraine auch deshalb vor einem sehr schwierigen Jahrzehnt stehen.
Den Ungarn kann ich nur raten, dass niemand, nicht einmal als Tourist, dieses Land betreten sollte.
Deutsche Übersetzung von Dr. Gábor Bayor
Autor, Dr. László Radovits ist Rechtsanwalt
Mi lesz a lelki halottakkal?
Az orosz-ukrán háború több generációra kihatóan sem fog véget érni a túlélő katonák számára. Bármilyen aláírt fegyverszüneti vagy békemegállapodás sem fog segíteni a lelkileg és/vagy fizikailag megrokkant katonagenerációk helyzetén, és óriási emberi problémákkal nézd majd szembe mindkét ország.
A jelenség egyáltalán nem új. A II. világháború óta a legnagyobb európai konfliktus harctéri és később várható pszichológia hatásait az amerikai hadsereg korábbi elemzéséből mérhetjük fel a legalaposabban.
A II. világháború után az amerikai hadsereg kategorizálta a katonák harctéri pszichológiai állapotának stádiumait. Eszerint
Az első szint az elfogadás, avagy beletörődés szintje
Ez az az időszak, amikor a harcba frissen bekerült katonák rádöbbennek arra, hogy azok a szabályok, amik a civil életüket irányították, és amiket az alapkiképzésen megtanultak, a harctéren érvényüket vesztik. Ez szükséges velejárója a harctéri életnek. Ekkor fogadják el, hogy a halál a harc mindennapos része, és ekkor döbbennek rá először, hogy az emberi élet milyen keveset is ér a harctéren. Az újoncok ezt az élményt mind megtapasztalták, és a legtöbben képtelenek voltak szavakba önteni azt a heves érzelmi reakciót, amit mindannyian átéltek, amikor a gyakorlóterek és a hadsereg biztonságos és szabályozott világából a harctéren teljesen új és nagyfokú alkalmazkodókészséget igénylő szituációkba kerültek. A katona számára ez jelenti a „gyermekkor végét”, amikor a harctérről kialakult naiv és idealista elképzelések először kerülnek összeütközésbe a valósággal. Ők azok a katonák, akiket a hadsereg képtelen volt felkészíteni a harctéren rájuk váró pszichés megterhelésre. Sokan ebben a szakaszban törnek meg.
A második szint a megkérgesedés szakasza
A harcoló katonák ekkor szoknak hozzá a harcban elkerülhetetlen veszteségek látványához, a sebesültekhez, a harccal együtt járó zajokhoz, tulajdonképpen ekkor válnak a hadsereg számára is teljesen használható frontkatonákká, akik nehéz döntéseket is képesek lelkifurdalás nélkül meghozni. Legyen szó egy hadifogoly, vagy egy fegyveres ellenséges katona megöléséről, sebesült bajtársak hátrahagyásáról, vagy más nehéz, mélyen morális döntés meghozásáról. A katonák ebben a szakaszban már megtanulták, mi szükséges a fronton az életben maradásukhoz, és mik azok a társadalmi, vagy jogi megkötések, amiknek figyelmen kívül hagyása nagyságrendekkel megkönnyíti az életüket, és elősegíti a túlélésüket.
A harmadik szint az eldurvulás szakasza
Ebben a lépcsőfokban a katonák megkezdik süllyedésüket a morális, kulturális és egyéb irányelvek alá. Ez a fázis az, ahol a katonák szükségtelenül, csupán megszokásból is képesek gyilkolni. Az eldurvulás szakaszában a katonák készek és képesek bármire a feladatuk végrehajtása érdekében, ami a hadsereg szempontjából igen kívánatos, ám egyúttal roppant veszélyes stádium is. Ekkorra a katonák már túljutnak az erkölcsi, társadalmi megkötések és irányelvek követésén, sokkal közelebb kerülnek az ösztönvezéreltség állapotához.
A negyedik, egyben utolsó szint a brutalitás, vagy kegyetlenség szakasza
Ekkorra a katona mentálisan labilis lesz, cselekedetei kiélezett helyzetben kiszámíthatatlanná, ön-és közveszélyessé válhatnak. A morális irányelvek legutolsó fékjei is kikapcsolnak. Ezek a katonák minden tekintetben gátlástalanná válnak. Ebben a mentális állapotban nem csak használhatatlanok a hadsereg számára feladatuk végrehajtása szempontjából, de súlyos lelki sérüléseket is szenvedhetnek. Az ebbe a fázisba jutást minden esetben nagyon erős érzelmi impulzus, vagy elhúzódó fizikai és mentális megterhelés előzi meg. A brutális szakasz fő alkotóeleme a bosszú, bármilyen vélt, vagy valós sérelemért. Ez a bosszú gyakran szadizmusba hajló kegyetlenséggel párosul. Ez a lelki állapot gyakran harctéri stressz-reakcióval párosulhat olyan egyéneknél, akik hosszú ideig voltak kitéve a harctér intenzív megpróbáltatásainak. Legszélsőségesebb esetekben ez a probléma állandósulhat, és poszttraumás stressz szindrómaként jelentkezhet. Mindkét jelenség tünetei a kedvetlenség, kimerültség, lassuló reakcióidő, döntésképtelenség, határozatlanság.
A II. világháború alatt a mentálisan kimerült, fásult katonákat „harctéri kimerültség”, „gránátnyomás” vagy hasonló ürügyekkel távolították el az első vonalból, mivel a testileg és lelkileg teljesen kimerült katonák használhatatlanok a csatatéren.“
Nos, ezeknek az embereknek kellene szólni majd a kocsmában, hogy ne igyál többek, nekik kellene a Nyugatról hazatérő ügyeskedőket elviselniük, akik simán megúszták, épek és éppen gazdagodni kezdenek. Őket kellene a munkahelyen utasítania olyannak, aki a front közelében sem járt. És nem sorolom. A feleségekről, gyerekekről, a családon belül elszenvedett erőszakról, válásokról vagy az arra adott reakciókról – nem is beszélve.
Ukrajnában egymillió katona van fegyverben, bár ennek csak negyven százaléka harcol a fronton. A többi a korrupt ügyeskedő, a hátországban rendfenntartó, toborzó, erőszakoskodó akik most megússzák, de a háború végén rájuk is érvényes lesz a frontot megjártak indulata. Az egyéb problémák mellett még ebben is nagyon nehéz évtized elé néz Ukrajna.
Az orosz-afgán háború veteránjainak „visszaillesztése“ a normál társadalmi életbe olyan súlyos konfliktusokat eredményezett a „civilek“ és a hazatért katonák között, hogy elkülönítő telepeket kellett létrehozni. Oroszországban az afganisztáni tapasztalatok alapján már elkezdték a veterán ügy kezelésének előkészületeit. De a probléma az embermennyiség miatt sokkal súlyosabb. Eddig kb. másfél millióan járták meg valamilyen szinten a frontot.
A magyaroknak pedig nem tanácsolom, hogy bárki akár turistaként arrafelé bóklásszon.
A szerző, Dr. Radovits László ügyvéd