26. Februar 2026 Auszug von Viktor Orbáns Rede zur Lage der Nation Budapest, 14. Februar 2026
Vor uns steht die nackte und offene internationale Finanzmacht. Es ist sonnenklar, dass in Ungarn die Ölindustrie, die Bankenwelt und die Brüsseler Elite sich anschicken, eine Regierung zu bilden.
Wir wussten auch schon bisher, dass unsere wahren Gegner nicht die oppositionellen Parteien in Ungarn sind. Nicht die Tisza-Partei und nicht die Demokratische Koalition. Unsere Gegner sind ihre Herrchen in Brüssel. Die Demokratische Koalition hat ihre Seele längst verkauft und trägt die Fahne der Vereinigten Staaten von Europa, also des Brüsseler Imperiums. Das überrascht niemanden. Wenn es sein muss, dann die sowjetische Sichel und Hammer, wenn es sein muss, dann die EU-Sterne. Geborene Verräter: Sie haben sich die Zukunft Ungarns immer unter der Fuchtel eines anderen vorgestellt.
Die Tisza ist eine reine Brüsseler Schöpfung. Das weiß draußen jeder. Der Fidesz ist aus der Europäischen Volkspartei ausgetreten, weil sie sich den Deutschen, allen voran Herrn Weber, die die Aufnahme von Migranten forderten, nicht unterworfen hat. Die Deutschen wissen, dass sie nicht ohne eine ungarische Partei bleiben können. Nachdem auch die KDNP Nein gesagt hatte – vielen Dank dafür! – haben sie eine neue Partei gegründet.
Ja, die Tisza wurde von den Deutschen unter der Führung von Herrn Weber und unter der Schirmherrschaft von Ursula von der Leyen gegründet.
In Brüssel hält das jeder für selbstverständlich, dort ist das so üblich, es muss auch jemanden aus Ungarn geben, der niemals Nein zu den Anweisungen aus Brüssel sagt. Das ist nichts Neues, so war es auch schon bei den Europawahlen 2024.
Neu ist, dass nun auch das globale Großkapital mitmischt. Bislang arbeiteten sie nur im Hintergrund, jetzt treten sie offen auf. Sie sind bewusst ins Rampenlicht getreten, auf die Bühne. Keine Masken mehr, keine Kostüme.
Vor uns steht die nackte und offene internationale Finanzmacht. Es ist sonnenklar, dass in Ungarn die Ölindustrie, die Bankenwelt und die Brüsseler Elite sich anschicken, eine Regierung zu bilden.
Sie wissen, dass viel auf dem Spiel steht. Die Dinge beginnen ernst zu werden.
Es ist Zeit, dass Ungarn aufwacht und ernsthaft, tödlich ernsthaft nimmt, was das internationale Großkapital in Ungarn vorhat. Denn die Linke, die jetzt unter dem Namen Tisza GmbH. firmiert und bereits mit Milliarden ausgestattet ist, vertritt sie nun erneut, hat mit ihnen eine Vereinbarung getroffen und wird zu ihrer Vorhut und zum Vollstrecker ihrer Erwartungen. Deshalb haben sie sich mit Shell und der Ersten Bank geeinigt. Shell will zusammen mit den anderen Akteuren der Energiebranche einfach nur ihr Geld zurückhaben. Die Erste Bank und die anderen Banken wollen dasselbe. Brüssel verlangt seinen Anteil, um ihn an die Ukraine weitergeben zu können.
Wieder einmal dreht sich alles nur um Geld, um unser Geld.
Shell, Erste und Brüssel bilden eine Kriegsallianz. Sie sind es, die vom Blutvergießen profitieren. Sie sind es, die an der Fortsetzung der Kämpfe interessiert sind. Sie sind die Profiteure des Todes. Die Hunde des Krieges.
Natürlich nehmen sie nicht an den Kämpfen teil, dafür sind die Ukrainer da und, wenn nötig, die mitteleuropäischen Nachbarvölker. Aus der weiten Ferne beobachten sie bequem auf dem Bildschirm, wie Städte zerstört werden, und vermehren ihr Vermögen durch die Zerstörung, die Tragödie und das Leiden von Millionen unschuldiger und hilfloser Menschen.
Es ist an der Zeit, offen darüber zu sprechen. Einer der Hauptgewinner des Krieges ist Shell. Das Unternehmen hat mit dem Krieg und den Sanktionen gegen Russland mehrere zehn Milliarden Dollar verdient. Ihr Ziel ist es, auch uns von russischem Öl und Gas abzukoppeln, die Preise anzuheben und ihre Gewinne in Ungarn um ein Vielfaches zu steigern. Es interessiert sie nicht, dass dies die ungarischen Haushalte und Unternehmen schwer beschädigt. Heute zahlen die Ungarn durchschnittlich 250.000 HUF (625 Euro) für ihre jährlichen Nebenkosten. In Polen sind es 800.000 (2000 Euro), in Tschechien eine Million (2500 Euro). Nun, das ist die Zukunft, die Shell für uns vorsieht. Deshalb haben sie einen eigenen Vertreter in eine hoffnungsvolle Regierung entsandt. Nebenbei bemerkt, auch die ungarischen grünen und alternativen politischen Bewegungen und Parteien ziehen am gleichen Strang wie Shell und verdeutlichen damit die wahre Natur der ungarischen Pseudogrünen und das Elend der echten Grünen.
Das Ziel der internationalen Banken ist ebenfalls kein großes Geheimnis. Während der Regierung Gyurcsány hatten sie ein goldenes Leben, aber die nationale Regierung hat sie in die öffentliche Lastenteilung einbezogen, d. h. ihnen hohe Steuern auferlegt. Sie haben genug von uns, sie haben genug von der nationalen Regierung und sie haben auch genug von der volksfreundlichen Art der Regierungsführung. Sie wollen nur, dass wir ihnen ihr Geld zurückgeben. Deshalb haben sie neben Shell auch einen Ministerkandidaten von Erste in die hoffnungsvolle Regierung delegiert.
Die internationalen Banken profitieren auch vom Krieg, so wie sie immer profitiert haben. Brüssel unterstützt die Ukraine, hat aber kein Geld, also leiht es sich Geld von den Banken, das dann von den Mitgliedstaaten zurückgezahlt wird.
Dass jeden Monat 35.000 Menschen sterben und verkrüppelt werden, das sind 400.000 pro Jahr. Das interessiert die Banken nicht, Hauptsache, die Kasse läuft, die Zinsen stimmen und das Geld fließt.
Die unglücklichen Europäer werden damit abgespeist, dass ihr Geld einem guten Zweck dient, dabei füllen sie damit nur die Tresore westlicher Multis. Zuletzt hat Brüssel einen Kredit in Höhe von 90 Milliarden Euro aufgenommen, um ihn an die Ukraine weiterzuleiten. Die Banken standen gerne Schlange, denn da ist ja die Garantie der Mitgliedstaaten. Es ist gelungen, Ungarn davon auszunehmen, allerdings nur um den Preis schwerer Konflikte. Ich danke Ihnen, dass Sie mir die ganze Zeit zur Seite gestanden haben, damit wir uns aus diesem Wahnsinn heraushalten! Und nun schauen wir uns die Zahlen an, die verständlich machen, warum man die nationale Regierung absetzen will und was Shell und Erste hier suchen.
Auszug von Viktor Orbáns Rede zur Lage der Nation Budapest, 14. Februar 2026
MAGYARUL a teljes beszéd: https://miniszterelnok.hu/orban-viktor-evertekelo-beszede-2026-02-14/