Lesetipps

Die Selbstbehauptung Ungarns

15. November 2021 Budapester Zeitung von BENCE BAUER Die Kritik aus dem Ausland an den innen- und außenpolitischen Entscheidungen Ungarns ebbt nicht ab. Umso mehr ist es angebracht, die hinter der markanten Politik des Landes stehenden tieferen Beweggründe nachzuzeichnen, sie zu verstehen und in einem breiteren europäischen und internationalen Kontext zu interpretieren. Eine Hilfestellung hierzu kann das Werk „Selbstbehauptung: Warum Europa und der Westen sich begrenzen müssen“ des renommierten Politikwissenschaftlers Prof. ...

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Die Entzauberung von Angela Merkel

7. März 2022 Eine Buchrezension von GERHARD PAPKE Deutschland spielt in Europa eine Schlüsselrolle: nicht nur, weil es das wirtschaftlich mit weitem Abstand stärkste Land ist. Aufgrund seiner Geschichte und geographischen Lage kommt den Deutschen die besondere Aufgabe zu, als Brücke zwischen West-, Mittel- und Osteuropa zu dienen, die Europäer zusammenzuhalten. Für Helmut Kohl war das selbstverständlich. Seine Devise war, dass Deutschland auch den kleineren Ländern Europas partnerschaftlich begegnen müsse, ...

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Migration surreal 2016 – Gilgamesch

4. Dezember 2021 von IRÉN RAB Es war einmal, vor langer Zeit, in mythologischen Zeiten, irgendwo im Fruchtbaren Halbmond, wo heute die zerrütteten Gebiete des Irak und Syriens liegen. Schon damals gab es Raubzüge und der Herrscher von Uruk war entschlossen, seine Stadt und ihre Bewohner zu schützen. Er verpflichtete sie zur Zwangsarbeit und ließ sie Tag und Nacht Mauern bauen. Die Bewohner hatten die Nase voll, sie konnten diese ...

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Für meine Kinder und Enkelkinder – Hoztam utat

7. November 2021 eine Gastrezension von Zoltán W.-Nemessuri Krisztina Wébers neues Buch “Hoztam utat” (‘Ich überbringe den Weg’) hat uns den Weg nicht nur überbracht, sondern stellt ihn uns auch dar. Als Angehörige einer seit Jahrhunderten ansässigen donauschwäbischen Familie zeigt uns die Autorin die Vergangenheit von innen heraus, mit einer verblüffenden Glaubwürdigkeit und auf dem Thema angemessenen Niveau. Nicht zufällig beginnt sie ihr Werk mit einem Zitat Hermann Hesses: “Und jedem ...

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„Im Karpatenbogen: Ungarn und die Diaspora der Magyaren”

21. Oktober, 2021 Budapester Zeitung, Buchrezension von ZOLTÁN KÁNTOR Es gibt kaum anderer deutscher Journalist, der seit der Wende so große Aufmerksamkeit dem Schicksal der ungarischen Minderheiten in den Nachbarländern Ungarns gewidmet hat, als Reinhard Olt. Olt hat Osteuropäische Geschichte und Politikwissenschaft studiert und er hat sich mit dem Schicksal der Minderheiten vor allem in Bezug auf die „Friedensverträge“ nach dem ersten Weltkrieg auseinandergesetzt. Der ehemalige FAZ-Journalist schrieb zahlreiche Berichte, Reportagen, ...

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Ungarn – Freiheit und Liebe

Plädoyer für eine verleumdete Nation und ihren Kampf um die Wahrheit von ELMAR FORSTER Oktober 2021, Buchrezension Anlass für dieses Buch war die Flüchtlingskrise 2015. Damals hatte der österreichisches Ex-Bundeskanzler Faymann Ungarns Flüchtlingspolitik in einem Spiegel-Interview mit dem Holocaust verglichen. Der Autor protestierte damals in einem Mail an den ungarischen Botschafter gegen diese skandalöse Aussage. Sein Post wurde damals im ungarischen TV gesendet. Der Autor des Buches, Elmar Forster lebt seit 1992 ...

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Jagd im alten Ungarn

25. September 2021 Auszug aus dem Buch Reisen rund um den Balaton" von Károly Eötvös ..."Aber Bischof János Ranolder konnte auch etwas anderes. Einmal lud er uns in seinen Wald bei Sarvaly zur Jagd ein. Der Wald von Sarvaly liegt nicht weit von der Stadt Sümeg, im Komitat Zala. Das ist jetzt bereits dreißig Jahre her. Alle Anwesenden wurden später Parlamentsabgeordnete. Inzwischen leben kaum noch zwei-drei von ihnen. Eine Jagd ist ...

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István Fekete: Mitternachtsgeläut (Ungarische Novellen)

a 16. September 2021, eine Rezension von GÁBOR BAYOR Das Buch „MITTERNACHTSGELäUT“ ist eine Zusammenstellung aus Novellen von István Fekete, die auf Ungarisch erschienen sind und vom Übersetzer mit Blick auf die christlich-konservative Einstellung des Autors ausgesucht wurden. István Fekete (1900-1970) ist einer der meistgelesenen Autoren in Ungarn. Er war Mitglied im literarischen Zirkel der Kisfaludy-Gesellschaft, in dem nur die berühmtesten, zeitgenössischen Schriftsteller Ungarns Mitglied werden durften. Nach der kommunistischen Machtübernahme 1947 fiel ...

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Wie in Deutschland ein falsches Bild von Ungarn bewusst erzeugt wird

Michael Thumann von der ZEIT will in seinem neuen Buch Wladimir Putin und Recep Tayyip Erdoğan mit Viktor Orbán gleichsetzen, um ein Feindbild aufzubauen, das eher einer Verschwörungstheorie entspricht. 18. Juni 2021 Tichys Einblick von KLAUS-RÜDIGER MAI "...Fehler geschehen jedem, doch liest man Lendvais (Orbans Ungarn, 2018) und Thumanns Buch (Der neue Nationalismus: Die Wiederkehr einer totgeglaubten Ideologie,, 2020), so lässt nichts darauf schließen, dass dieser Fehler dem Außenpolitikkorrespondenten der ZEIT, Michael Thumann unterlaufen ...

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Kritik der Gendertheorie. Eine anthropologische Gegenrevolution?

21. Mai 2021 Magyar Nemzet von VERONIKA KINCSES Wie wurde der Westen zum Nährboden für LGBT-Bewegungen? An welchem Punkt wurde der Feminismus zu einer extremistischen Ideologie? Gibt es eine richtige Form der Gendertheorie? Über all das haben wir mit dem Publizisten Gergely Szilvay gesprochen, der am Alapjogokért Központ (Institut für Grundrechte) ein Buch mit dem Titel A genderelmélet kritikája („Kritik der Gendertheorie“) herausgibt. – Ihr letztes Buch, das 2016 erschien, trug den ...

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