Gastkommentare

FAIRNESS BITTE! – Über die Medienfreiheit in Ungarn

18. Januar 2022, Gastbeitrag von ANDREA MARTIN (Medienfreiheit in Ungarn. Wieder eine Veranstaltung. Man fragt sich, wozu eigentlich? Die Fronten sind klar. Die bei den Volontären über 90% und bei den Journalisten über 60% grün-rot-links eingestellte deutsche Presse empfindet Journalismus nur dann als frei, wenn die Verhältnisse überall in Europa so ähnlich aussehen, wie bei ihnen zu Hause. Dabei interessiert es nicht, ob Bolschewiken oder ihre Zöglinge, die liberal angestrichenen ...

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Leserbrief an die Redaktion des ZDFs

5. Januar 2022 von KLAUS WÜNNENBERG Sehr geehrte Frau Slomka, obwohl ich nicht unbedingt davon ausgehe, dass Sie mein „Leserbrief“ erreichen wird, und wenn doch, dass Sie darauf mit einer Stellungnahme reagieren werden, ist es mir doch ein Bedürfnis, Ihnen meine kritische Einstellung zu Ihren Moderationen im Heute Journal mitzuteilen. Zwar ist mir bewusst, dass auch Sie an gewisse Vorgaben seitens der Politik und wahrscheinlich auch der Wirtschaft gebunden sind, d. h. ...

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Boldog új évet, Magyarország!

Január 2022 ein Gastbeitrag von ELMAR FORSTER SILVESTER-Gruß der Freiheit aus UNGARN ... wo die Menschen in alter Fröhlichkeit, zusammen, ohne Angst, und ohne drakonische Corona-Ab-Sonderungs-Maßnahmen das alte Jahr beenden und hoffnungsvoll, in Gottvertrauen und auf Ungarn, in ein neues aufbrechen... - Trotz und gerade wegen Corona... Denn das Motto Ungarns: "Freiheit und Liebe" Ich werde nie meinen ersten Silvester-Ball in Ungarn vergessen: Die Menschen feierten ausgiebig. Bis – wie von Zauberhand einige ...

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Ein Wunderbau: das ungarische Haus der Musik

30. Dezember 2021 ein Gastbeitrag von ESZTER ZARÁNDI Das ungarische Publikum, aber besonders die Budapester, lernten vor etwa 10 Jahren den Begriff LIGET-BUDAPEST-PROJEKT kennen. Seitdem beschäftigen sich nicht nur die ungarischen Kulturinteressierten mit diesem Thema, sondern auch Menschen im Ausland wollen mehr über das Projekt erfahren. Unter diesem Namen geht es um die europaweit  größte, kulturelle Stadtentwicklung. In Ungarn gab es seit 1896, den Millenniumsfeiern der magyarischen Landnahme, keine ähnlich großartige ...

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Ein Auslandsösterreicher in Ungarn

„Auf der Welt, um zu Hause zu sein“ (ungarisches Sprichwort) 27. Dezember 2021 von ELMAR FORSTER Der Beginn meiner Auswanderung nach Ungarn hat ein exaktes Datum: im August 1992 nahm ich ein Auslandslektorat an einem bilingualen Gymnasium in Westungarn an. Seit damals zwang mich dieses verborgene Land, die ungarische Mentalität mit ihrem Freiheitsdrang, ihrem Warten-Können und ihrem Gleichmut förmlich dazu, zu bleiben. Meine Zelte in Österreich sind längst endgültig abgebrochen: 1996 habe ich ...

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Und Tschüss!

13. Dezember 2021 Gastbeitrag von ANDREA MARTIN Nach sechzehn Jahren Bundeskanzlerschaft würde man von allen Kanzlern genug haben, erst recht von Angela Merkel. Ich muss beschämt zugeben, dass ich vor sechzehn Jahren für sie, für die CDU gestimmt habe. Weil ich dachte, es wäre gut für das Land, wenn eine vernünftige Frau mit naturwissenschaftlicher Denkweise das Amt übernimmt, nachdem vor ihr mehrere 'Basta'-Kanzler mit geistes-, also geschwätzwissenschaftlicher Ausbildung das Ruder in ...

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Graf János Esterházy – der Märtyrer vom ehemaligen Oberungarn, Teil 2.

30. November, 2021 Gastbeitrag von ISTVÁN HEINRICH Von 1945 bis zum Tod Nach der Besetzung Bratislavas durch die sowjetische Armee 1945 internierte die sowjetische Führung  Esterházy, doch nach 12 Tagen wurde er wieder freigelassen. Dann besuchte er Gustav Husak (1913-1991), den Vertreter der temporären slowakischen Regierung, um gegen die Verfolgung und Misshandlungen ungarischer Bürger infolge des Kaschauer Regierungsprogramms Protest einzulegen und über ein ungarisches Memorandum zu verhandeln. Husak ließ ihn ohne weiteres festnehmen und ...

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Graf János Esterházy – der Märtyrer vom ehemaligen Oberungarn, Teil 1.

29. November, 2021 Gastbeitrag von ISTVÁN HEINRICH Eine kurze Familienchronik Wenn der Name Esterházy fällt, so denkt man gewöhnlich an die Fürsten Esterházy.  Als sagenumwobene Gestalt der Familie gilt Miklós I. (1714-1790), der „Prachtliebende“, der Erbauer von Esterháza. So nennt man das prachtvolle Schloss in Esterháza/Fertőd deutsch, auch als „ungarisches Versailles“ bezeichnet, um es von dem Schloss in Eisenstadt/Kismarton zu unterscheiden. Der Hauptteil der Bauarbeiten erfolgte in den Jahren zwischen 1763 und ...

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Korridor

12. November 2021 IRÉN RAB Es ist ein gutes Gefühl zu sehen, wie sehr die Welt auf uns hört. Wenn der ungarische Ministerpräsident spricht, ist das eine Nachricht für die internationalen Medien. Es gibt heute in Europa keinen anderen Staatschef, der mehr in der europäischen Presse präsent wäre und dessen Name auf verschiedenen Plattformen häufiger genannt würde als der von Viktor Orbán. Sie beobachten jeden seiner Auftritte, um zu erhaschen, ...

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Quo vadis, Europa?

November 2021 Gastbeitrag von GÁBOR BAYOR Betrachtet man die heutigen westlichen Gesellschaften – wobei ich auch aus eigener Erfahrung am genauesten von der deutschen sprechen kann -, so fällt einem die Veränderung, die seit den 60-er Jahren vonstattenging, auf. Die 68-er haben den Marsch durch die Institutionen geschafft und auch ihre Kinder und Nachfolger entsprechend erzogen. Die ursprünglichen Werte eines bürgerlichen Milieus sind mehr oder weniger mit Erfolg bekämpft, abgeschafft oder ...

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